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OPTIONEN: MEDPOR® Biomaterial und chirurgische Implantate

Click to see larger picture MEDPOR® Biomaterial

Die chirurgischen MEDPOR Implantate sind aus linearem hochverdichtetem Polyethylen gefertigt. Polyethylen kommt bereits seit vielen Jahren für Implantate in der Chirurgie zur Anwendung. Das MEDPOR Biomaterial ermöglicht durch seine vernetzte offenporige Struktur das Einwachsen des Gewebes. Die Porosität des MEDPOR Biomaterials ist mit einer durchschnittlichen Porengröße >100 Mikrometer und einem Porenvolumen im 50%-Bereich (auf Messungen der Porosität bei Intrusion von Quecksilber basierend) groß gehalten. Dank der festen Beschaffenheit des Materials kann es mit einem scharfen Instrument zugeschnitten werden, ohne dass der Porenaufbau zusammenbricht.

Von Tieren stammende Daten haben gezeigt, dass das MEDPOR Material für chirurgische Implantate das Einwachsen des Gewebes ermöglicht. Histologische Analysen von Biopsien menschlicher Implantate haben auch ein Einwachsen des Gewebes gezeigt. Die klinische Signifikanz eines Gewebeeinwuchses ist nach Anwendung und Einsatzort des Implantats verschieden. Die langfristige klinische Wirkung dieses Merkmals wurde noch nicht nachgewiesen.

Biokompatibilitätsstudien in vitro und in vivo haben ergeben, dass die chirurgischen MEDPOR Implantate keine erkennbaren systemischen oder zytotoxischen Effekte aufweisen.

Die chirurgischen Implantate können zur kraniofazialen Rekonstruktion und Augmentation in einer Vielzahl von Formen und Größen hergestellt werden. MEDPOR Blöcke, Lagen und vorgefertigte Formen dienen der Augmentation oder Rekonstruktion der Kontur des kraniofazialen Skeletts.

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Die Implantate sind einzeln STERIL in Beuteln mit zweifacher Abziehvorrichtung verpackt.

MEDPOR Biomaterial - Zuschneiden und Umgang

Die chirurgischen MEDPOR Implantate können problemlos mit vielen verschiedenen chirurgischen Instrumenten zugeschnitten werden. Die einmaligen physikalischen Eigenschaften des MEDPOR Biomaterials ermöglichen das Schneiden und Trimmen des Implantats bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Vernetzung und des Aufbaus der Poren.

ACHTUNG: Das Implantat darf nicht auf Operationsabdecktüchern, Operationskleidung oder einer anderen Oberfläche abgelegt oder zugeschnitten werden, die das Implantat durch Flusen oder andere aus kleinen Partikeln bestehende Materien kontaminieren könnten.

Lagen und Blöcke lassen sich einfach mit einer Operationsschere oder einem kleinen Skalpellmesser zuschneiden.
Das Implantat wird mehrere Minuten lang in ein heißes, steriles Salzbad (>82 °C/180 ºF) getaucht, bis es weich wird.
Stärkere Implantate können mit großen Skalpellen, Knochenfräsern oder einem Schneidbohrer geformt werden.
Das Implantat kann dann vorsichtig in die gewünschte Form gebogen werden. Sollte der Widerstand beim Biegen zu groß sein, muss das Implantat nochmals in das heiße Salzbad gelegt werden.
Mehrere Stück Implantatmaterial können übereinandergelegt und zusammengenäht werden.
Das Implantat in seiner endgültigen Form halten und abkühlen lassen. Der Einsatz eines kalten sterilen Bades kann diesen Prozess beschleunigen.
Geeignete starre Fixierungsmethoden ermöglichen die Stabilisierung des Implantats.
*** Warnung ***

Die auf dieser elektronischen Seite enthaltenen Informationen dienen nur zur Information und stellen keine umfassenden chirurgischen Techniken dar. Chirurgen sollten sowohl die ordnungsgemäßen operativen Methoden, in denen sie ausgebildet sind, als auch ihr klinisches Fachwissen anwenden, um die geeigneten chirurgischen Verfahren zu bestimmen. Erfolgreiche Implantationen hängen sehr vom angewandten Verfahren als auch von einer Reihe klinischer Faktoren ab. Bei der Wahl und Verwendung aller Produkte muss ein fundiertes chirurgisches Urteilsvermögen zu Grunde gelegt werden. Der mit jedem Produkt mitgelieferte Beipackzettel enthält eine vollständige Produktkennzeichnung. Vor Gebrauch dieses Produktes sollte der Chirurg diese Angaben angemessen prüfen.

 

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